Immer wieder wird im Vorfeld viel über den Berliner Mietspiegel spekuliert und diskutiert. Nun gibt es ihn, den neuen Berliner Mietspiegel für das Jahr 2015. Besonders für Bürgerinnen und Bürger, welchen aus verschiedensten Gründen ein Umzug bevor steht, ist er ein interessanter Leitfaden an welchen Mieten man sich in den jeweiligen Bezirken orientieren kann. 

Natürlich sind die Unterschiede innerhalb der Bezirke oder sogar teilweise innerhalb einer Straße oftmals so groß, dass sich eine Zusammenfassung und Verallgemeinerung kaum lohnt. Dennoch gibt der Berliner Mietspiegel im gesamten doch einen Eindruck wie und wohin sich die viel diskutierten Mietpreise entwickeln werden und bereits entwickelt haben. Wer in Zukunft etwas mehr Miete für die Traumwohnung abdrücken muss, kann beim Umzug ein wenig sparen. Wir helfen Euch dabei!

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Hier gibt's den direkten Link zum Mietspiegel 2015: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/de/download/Mietspiegel2015.pdf

Was wird denn hier eigentlich gespiegelt?

Der Mietspiegel gibt Auskunft über die ortsübliche Miete einer Wohnung je nach Baualter, Größe, Lage und Ausstattung. Vermietern dient der Mietspiegel dazu, Mieterhöhungen zu begründen. Mieter können anhand der Preisübersicht kontrollieren, ob die Forderungen der Vermieter berechtigt sind. In bestehenden Mietverhältnissen darf die Miete nur dann erhöht werden, wenn die ortsübliche Miete noch nicht erreicht ist.

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Mit der Mietpreisbremse, die am 1. Juni in Kraft tritt, wird der Mietspiegel für Mieter doppelt wichtig. Sie können dann kontrollieren, ob sich die Vermieter daran halten, dass die ortsübliche Miete beim Abschluss neuer Mietverträge um maximal zehn Prozent überschritten werden darf. (Quelle: Berliner Zeitung, 18.05.2015)